Selbsterfahrungstherapie nach Keil®
Ausbildungszentrum Dresden

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Vorbereitung für die Ausbildung

 
Nichts hat so viel Gehalt, wie eigene Erfahrungen und Erlebnisse.
 
Daher ist es auch umso wichtiger, sich im Vorfeld mit sich selbst in Form einer Eigentherapie auseinanderzusetzen.
 


„Wer nach außen schaut, träumt. Wer nach innen schaut, erwacht.“ C.G.Jung


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Eigentherapie
 

Wie oft haben sie sich schon die Frage in ihrem Leben gestellt, „Warum passiert gerade mir, gerade dies oder jenes?“.
 
Eines der zentralen Themen bei jeder Art der Heilung ist für mich die Verantwortung. Oft bekam ich Anfragen wie: „Können sie mir dies oder jenes aus meinem Leben wegmachen.“. Das liegt in der Eigenverantwortung und Endkonsequenz in jedem von uns selbst. Natürlich sind wir dies oft so gewohnt, kommt es aus dem schulmedizinischen Bereich, die Verantwortung an einen ausgebildeten Arzt abzugeben. Das gleiche gilt natürlich auch für einen Guru oder einen Heiler. Es handelt sich immer um das gleiche Muster, nur mit einem anderen Vorzeichen. In der Tiefe geht es letztendlich nicht darum, etwas „wegzumachen“ oder gar „loszuwerden“, sondern um das Integrieren unserer Anteile. Oft wird von Ganzheit und Einheit gesprochen. Doch wenn es um das Eingemachte geht, das Verdrängte sind wir fast wie im Vergessen dazu. Doch so steht die Eigenverantwortung auf unserem Weg zur Heilung im Mittelpunkt. Erst wenn wir wirklich bereit sind, die Verantwortung für unsere eigene Heilung und damit Handlung zu übernehmen und die notwendigen Schritte selbst zu gehen, kommen wir in unsere eigene Kraft und können „heil“ im Sinne von „ganz“ werden.
 
Die Eigentherapie zur Vorbereitung ist wie der Grundkurs auf dem Weg zu sich selbst.
 
Dieser liegt bei einem Umfang von 4 Wochen und kann unter Umständen noch während der Ausbildung beendet werden.
 
Die Eigentherapie kann bei einem zum
Ausbildungsteam gehörenden erfahrenen Therapeuten gemacht werden. Hier gilt das Gesetz der Resonanz, dass jeder Klient immer den passenden Therapeuten findet.


Hintergrund des Bilderlebens

Für alle, die es noch etwas wissenschaftlicher erklärt haben wollen, noch einige Erläuterungen zum Verfahren selbst. Die Selbsterfahrungstherapie ist eine Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP), welche von Hanscarl Leuner 1954 als ein tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren eingeführt wurde. Anfänglich unter den Begriffen Katathymes Bilderleben (KB) und Symboldrama bekannt, gilt dies als psychologischer, wissenschaftlicher Hintergrund.
 
In der therapeutischen Arbeit werden emotionsnah gestaltete Imaginationen (= bildliche Vorstellungen) wie Haus, Wiese, Berg nach Prof.Leuner verwendet.
 
Die Bezeichnung "katathym" soll deutlich machen, dass die Vorstellungen aus dem Gefühl heraus kommen und nicht willentlich gesteuert werden. Grundsätzlich umfasst dies alle Sinnesmodalitäten für den Klienten, die sich in Handlungsvollzügen von Tagtraumcharakter entfalten. Für den Klienten kommen auf der Bildebene der Tagträume, neben seiner aktuellen Befindlichkeit auch seine Charaktereigenschaften, Motive, unbewussten Konflikte - auch Schatten genannt, inneren Figuren realsymbolisch zum Ausdruck.


Wie funktioniert dies in der Praxis?
 
Innerhalb der Selbsterfahrungstherapie wird das tiefenpsychologisch fundierte Verfahren der Katathym-Imaginativen Psychotherapie verwendet, jedoch mit Erweiterung der Vorstellung früherer Leben in Form von Rückführung. Der Vorteil der Projektionsfläche "frühere Leben" besteht darin, dass kaum Interpretationen nötig sind, denn die meisten Bilder sprechen für sich. Die klassischen Motive von Prof. Leuner kommen in den Anfangssitzungen vor und werden fortführend durch die Weltanschauung der Wiedergeburt ergänzt. Für das therapeutische Ergebnis spielt dies keine Rolle, egal welche Weltanschauung der einzelne Klient für sich bestimmt hat. Der Sinn der Selbsterfahrungstherapie bedeutet nicht, dass es hier um historische Forschungen und Ursachenfindung in früheren Leben geht. Ursachen finden sich immer und überall. Die Vorstellung früherer Leben dient der Therapieform als ein spezielles universelles technisches Mittel, um Unsichtbares sichtbar zu machen.
 
Zur Einleitung gibt es verschiedene Verfahren. Am bekanntesten ist die Art des autogenen Trainings, in Form einer gesprochenen Trance-Einleitung. Die intensivere und effektivere Art stellt jedoch die Rebirthing-Atmung dar. Sie ist eine besondere Technik des zirkulären Atmens, also des Ein- und Ausatmens ohne Pausen und dient dazu, mehr „inneren Raum“ zu ermöglichen und dem bewussten Loslassen von Gewohnheiten. Parallel dazu kann es hier nach einer Eingewöhnungsphase zu Anfang, im Laufe der Therapie eindrückliche Erleuchtungszustände anregen.

 

 

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